Betr.: Jürgen W.* Meiner Meinung nach gehört dieser skrupellose Geschäftemacher und Gangster J. W., alias Sascha Petrow hinter Gitter. Seit über fünfundzwanzig Jahren offeriert er mindestens alle drei Monate eine Weltneuheit auf dem Roulettesektor, ein noch nie da gewesenes unverlierbares und gewinnsicheres Garantiesystem. Es ist nicht auszudenken für welch ungezählten, oft katastrophalen Spielerschicksale er verantwortlich ist, welch unsagbares Leid durch den finanziellen Ruin er einzelnen Spielern und Familien zufügte, bis hin zu kaum vermutbaren Tragödien. Mit seinen vollmundigen Versprechen köderte er Tausende (allerdings unerfahrene und leichtgläubige) Roulettelaien und Casino-Neulingen, die mit all seinen Methoden natürlich Schiffbruch erlitten. Als ehemaliger Möbelhändler scheiterte er selbst in diesem Beruf als er begann Roulette zu spielen. Wie alle Spieler und Systemverkäufer spielte er zunächst seine eigenen und auch Systeme anderer, (hauptsächlich die von Thomas Westerburg) bis er merkte, dass beim Glücksspiel Roulette ein Gewinn auf Dauer nicht realisierbar ist. Was lag also näher als diese, seine wertlosen Systeme zu verkaufen, nur so konnte er noch Geld „gewinnen“. Das Spielbanken-Magazin Roulette, damals zunächst noch vom CONCENTRA-VERLAG herausgegeben, wetterte über J.W. und kritisierte ständig seine nutzlosen Systeme und dubiose Methoden. Was lag also näher für J.W., der damals Herausgeber des Insider Verlag GmbH, Insider-Press, Insider-Tip war, (was denn nun?) als das „böse“ Spielbanken-Magazin Roulette, das ach so üble Kritik über J.W. und seine abgekupferten Systeme verbreitete totzuschweigen und das geht nur, wenn man selbst als Herausgeber dieses Magazins fungiert, also es selbst übernimmt, was ihm auch 1981/82 –wie auch immer- tatsächlich gelang. Ein cleverer Geschäftsmann ist J.W. allemal, der es verstand und immer noch versteht wie man effektvoll Systeme vermarktet, sich publikumswirksam bei verschiedenen Auftritten im Casino in Szene zu setzen hat, auch wenn er als Möchtegern-Spielbanksprenger bei verschiedenen Demonstrationen stets versagte. Als Besitzer des Casino-Clubs -und damit hat er jetzt die Lizenz zum Gelddrucken- hat es J.W. nun eigentlich nicht mehr notwendig wertlose Systeme zu verkaufen und er sollte mittlerweile erkannt haben, dass man mit keinem System dieser Welt auf lange Sicht gesehen einen Blumentopf gewinnen kann. Er wird vermutlich nun daran arbeiten bald Bill Gates als reichsten Mann der Welt abzulösen. Saar-Siggi