Hallo, da der bereits vorhandene Thread über dieses Thema schon etliche Wochen alt ist, poste ich meine Frage in einem neuen Thread. Ich habe auch die EC-Royal-Werbung bekommen, anscheinend mit der zweiten 'Werbestaffel'. Die erste 'Staffel' lief wohl vor ca. 1 Monat. Hat jemand damals das System erworben, und damit bereits Erfahrungen gemacht? Wennn ja, welche? Die in der Werbebroschüre abgedruckten Spiele haben die schier unfassbare Gewinnquote von 1/3,5 = ca. 27% (1% wären schon sensationell). Hat jemand diese Beispiele nachgeprüft? Vielen Grüße und herzlichen Dank in Voraus für eure Anworten! Anmerkung für Interessierte: Prinzipiell sind sind Marsch und Progression ungeeignete Mittel, um einen mathematischen Vorteil im Roulette zu generieren. Der Marsch ist deshalb ungeeignet, weil das Roulette grunsätzlich kein Gedächtnis hat, also eine neue Zahl unabhängig von den gekommenen Zahlen fällt. Wenn aufgrund der Wurfcharakteristik des Croupiers Abhängigkeiten (also Muster oder dergl.) vorhanden sein sollten, so können sich diese lediglich auf Kesselsektoren beziehen. Die einfachen Chancen, zb. rot/schwarz wechseln viel zu schnell auf dem Kessel und sind daher als völlig zufällig zu betrachten. Also sind sämltliche Märsche, Satzsignale, Spiele für oder gegen Tendenzen etc. schlicht und ergreifend Humbug. Wenn man zb. abwartet, bis 12 mal hintereinander Rot gekommen ist, so ist beim 13. Wurf die Wahrscheinlichkeit auf Schwarz kein klitzekleines bisschen größer als bei jedem beliebigen anderen Wurf. Wir können also mit dem Marsch keinen Vorteil erreichen. Die zweite Säule der Systemspiele ist die Progression. Auch sie kann keinen mathematischen Vorteil herbeizaubern, sondern lediglich eine Umverteilung der Wahrscheinlichkeiten bewirken. Ein einfaches und gutes Beispiel hierfür ist die wohl bekannteste Progression, die einfache Martignale. Dabei wird nach jedem Verlust der Einsatz verdoppelt. Dies führt dazu, daß beim ersten Gewinn die vorhergehenden Verlust ausgeglichen werden und 1 Sück Gweinn verbleibt, wie man leicht nachrechnen kann. Wendet man das System auf eine x-beliebige Permanenz an, so wird man sehen, daß es eine ganzr Weile gut geht, Stück für Stück schraubt sich der Gewinn in die Höhe. Spätestens bei der ersten längeren Verlustserie erreicht man jedoch mit dem Einsatz das Ende des Kapitals oder das Tischmaximum, dann ist Schluss mit Lustig. Immerhin haben wir dadurch jedoch eine zeitliche Umverteilung des Verlustes, eine Konzentration auf einzelne Zeitpunkte erreicht. Insgesamt jedoch haben wir sogar eine Erhöhung des Verlustes erreicht, da der durchschnittliche Einsatz natürlich höher ist als beim Gleichsatzspiel, die Gesamtverlustquote aber unverändert 1,35% beträgt. Ein echter mathematischer Vorteil kann nur durch physikalische Methoden erzielt werden. Die Anfangsgeschwindigkeit der Kugel, die Dichte und die geometrischen Daten der Kugel, die Winkelgeschwindigkeit des Kessels sowie dessen logarithmisches Dämpfungsdekrement sind nur einige der Parameter, die letztlich bewirken, daß die Kugel in einem bestimmten Fach hängenbleibt. Könnte man alle diese Parameter zu Beginn eines Wurfes mit ausreichender Genauigkeit bestimmen, so könnte man die Zahl, die kommen wird, vorhesagen. Da man aber immer nur einen Teil der Parameter bestimmen kann, muß man versuchen, zumindest den Bereich anzugeben, in dem die Kugel zu liegen kommt. Die Schwierigkeit liegt darin, die Parameter genau genug zu messen. Auch die sogenannten Kesselgucker gehen diesen Weg. Da sie natürlich nicht in der Lage sind, die Ausgangsparameter physikalisch genau zu messen, versuchen sie diese Messung durch eine Art Intuition zu ersetzen. Ob es dabei einzelnen Spielern gelingt, sich einen mathematischen Vorteil zu erarbeiten, ist eher ungewiss. Trotzdem bleibt dies der einzige erfolversprechende Ansatz.