Hallo an alle Mitglieder und Gäste dieses Forums! Das ist das erste Thema, das ich dazu schreibe; ich hoffe aber, dass es auch für einige interessant wird. Was kennen wir alle über das Roulette? Ich versuche die zur Erklärung wichtigen Kenntnisse zusammenzufassen: 1) Allerwichtigste: Die Spielbank hat einen Vorteil, der sich auch rein mathmatisch berechnen lässt. 2) Die Kugel hat kein Gedächtnis und der nächste Wurf ist in keiner Weise vom letzten abhängig. Kurze Überlegung: Mit dem Punkt 1) sind alle hier einverstanden, wer nicht, sollte besser die Wahrscheinlichkeitstheorie nochmals durchlesen, oder sich in eine andere Art und Weise überzeugen: Die Gebäude von Casinos ansehen, oder die Daten, wie viel Geld jährlich von Spielbanken an den Staat gezahlt wird sollten schon überzeugend wirken. Zum 2) : Ja, es gibt leider physikalisch bedingt einige Unregelmäßigkeiten, da die Kugel von einem Menschen geworfen wird, und beim Kesselbau immer kleine Fehler auftreten. Ich persönlich vertrete die Meinung, dass das erfolgreiche Kesselgucken bei manchen Voraussetzungen funktioniert. Der Aufwand, dieses Können zu erlernen ist aber überproportionell groß, da durch einige Veränderungen (Kessel, Drehgeschwindigkeit u.s.w. sehr leicht zunichte gemacht werden kann!). Nun komme ich zu einem anderen Thema, das hier sehr selten angesprochen wird: Warum spielen eigentlich die Menschen, wenn die Mathe dagegen spricht? Die Antwort ist längst bekannt: Das Spielen macht süchtig! Gut, das ist jetzt geklärt. Ich werde dieses Thema auch nicht weiter eingehen (die Glückshormone u.s.w. - das alles ist auch bekannt und kann leicht im Internet gefunden werden), da es für die weiteren Ausführungen ohne Belang ist. Nun haben wir die Ausgangssituation: Ein Mensch, dem das Spielen selbst Spaß macht und der sich selbst immer überzeugt, dass man gewinnen kann. Das Ziel Ich habe bereits sehr viele Leute gesehen, und gehöre leider auch dazu, die viel mehr als die theoretisch bekannen 2,7% oder wie auch immer verloren haben. Es sind mehr, viel-viel mehr! Das Ziel kann also folgendermaßen definiert werden: Das Spiel so einzuplanen, dass wenn auch keine Gewinne, dann zumindest sehr kleine Verluste gemacht werden. In der Größe und Ordnung, die bekannt und bereits genannt wurde. Und das es auch weiterhin Spaß macht. Also, auf alle 37 Zahlen zu setzen kommt nicht in Frage, da es einfach langweilig ist. Die besten Erfolgsaussichten sind bei einem EC - Spiel (ein Spiel auf Einfache Chancen). Dazu einige Überlegungen. Wir haben hier unter Systemen viele unterschiedliche, bei welchen grundsätzlich ums Geldmanagement geht (als Beispiel die bekannten Martingale, wo angesagt wird, dass im Verlustfall der Einsatz verdoppelt wird). Und gerade darin sehe ich das Problem. Eine Strategie sollte vorgeben, wie man setzen soll, und nicht - wie viel man setzen soll! Daraus folgt meine erste Aussage: A) Man bespielt immer dengleichen Einsatz, keine Erhöhung im Falle des Verlustes! Nun eine weitere Überlegung, die sich auf als Beispiel genommenen EC Rot und Schwarz bezieht, aber genauso für die anderen EC gilt: Eine Serie von z.B. 20-mal Rot nacheinander kommt viel-viel seltener, als eine Serie aus zwei roten Zahlen nacheinander. Das ist wirklich so, wir alle haben es auch vielmals in der Spielbank gesehen. Das hat etwas mit der Entropie zu tun, braucht an der Stelle aber auch nicht erklärt zu werden. Daraus folgt B) Man sollte auf den Abbruch der Serie setzen, also, nach einem 2-ten, 3-ten, 4-ten u.s.w. Erscheinen einer gleichen EC gegen den Lauf! Wenn man diese Strategie befolgt, wird man keine aussergewöhnlichen Verluste erleben und die Zeit in der Spielbank sehr gutgelaunt verbringen! Die Größe des konstanten Einsatzes sollte man aus dem vorhandenen Kapital im Voraus bestimmt werden, für ca. 20-50 Sätze sollte es schon reichen (hängt auch von der für das Spielen geplanten Zeit ab!) PS: Ich habe mit diesem "System" in der letzten Zeit zum ersten Mal dauerhafte Gewinne erzielt. Nicht viel, nur für die Getränke + ca. 10-30 Stücke am Abend. Ich weiss genau, dass man letztendlich verliert, doch ist diese Spielweise für mich schon jetzt die einzig mögliche und beste von denen, die ich ausprobiert habe. Daher wollte ich sie hier präsentieren. PPS: Ich habe dieses System unter Excel ausprobiert, seltsamerweise bekomme ich sehr oft einen positiven Endsaldo. Könnte jemand das bestätigen? Ich hoffe, dass ich die Satzweise verständlich erklärt habe, ansonsten einfach hier nachfragen! Als Abbruchskriterium habe ich +10 Stücke genommen! Über eine rage Diskussion in diesem Thread würde ich mich freuen. Mit freundlichen Grüßen aus Bremen melm