Selbstverständlich kann kein Figurenspiel zum Erfolg führen. Nicht rDD, nicht NNG, ...nichts. Es gibt keine Signale und auch keine Tendenzen. Es ist vollkommen egal auf Ausgleich oder Favoriten zu spielen. Wenn es falsch wäre, auf den Ausgleich zu spielen, dann müsste es richtig(er), gewinnbringender sein, auf Favoriten zu setzen. Ist es aber nicht. Wenn Paroli mit seinem Tendenzspiel gewinnt, dann durch Variation seiner Sätze. Sorry, behaupte ich einfach mal. Ich habe 15 Jahre zu dieser Einsicht gebraucht, und erst seit einigen Jahren dank Internet, wirklich etwas dazugelernt. Gäbe es diese Kommunikationsform nicht, müsste ich mir immer noch das dämliche Gequatsche von sog. erfahrenen Roulettespielern anhören. Man glaubt gar nicht, welchen Bullshit studierte Leute, die seit 35 Jahren Roulette spielen, von sich geben. Roulette ist das einzige Spiel, bei dem man nicht grundsätzlich von "älteren, erfahrenen" Spielern lernen kann. Ausnahmen bestätigen die Regel. Trotzdem, mit geschickten Satztechniken kann man seeeeeehr lange im plus bleiben, damit meine ich aber nicht unbedingt RC. Damit habe ich nämlich auch so meine Probleme, obwohl einige gute Ansätze enthalten sind. Die schlechten Phasen klein spielen, die guten hoch? Na ja. Man sollte auch wenn mehr rot kommt, rot spielen. Ich spiele natürlich auch ab und zu einen Marsch, um mein Gewissen zu beruhigen. Da gibt es eine alte Kamelle - ich glaube aus dem Hause Paufler - mit dem Namen "Sphinx" Ich hab das Ding letztens mal wieder ausgegraben, und spiele es in stark vereinfachter Form, und selbstverständlich nicht masse egale. Der Grundgedanke des Systems ist: Liegen innerhalb einer bestimmten Anzahl Coups die Pleinwiederholungen unter Durchschnitt, wird auf die dominierende EC gesetzt. Liegen sie über dem Durchschnitt wird die Restante gesetzt. Logisch betrachtet habe ich schon weit Schlechteres in den Fingern gehabt. Im Gleichsatz gespielt, wird aber dieser Marsch immer negativ bleiben, nicht im Gleichsatz wahrscheinlich auch. Bei mir funktioniert's ganz gut, ich gehe halt mit dem Krug zum Brunnen, bis er bricht. Hannibal