Lieber Forumsmitglieder, seit Jahren bin ich ein stiller Leser dieses Forums - ich amüsiere mich köstlich über so manche Diskussionen z.B. Wenn der Sachse mal wieder erklärt, daß ein Spiel mit negativen Erwartungswert - in diesem Fall ROULETTE halt mit keine auch noch so Hohen Progression auf lange Sicht zu bezwingen ist. Auch der Dank an Paroli, der diese Community ins Leben rief. Ich selbst spiele seit ca. 4 Jahren regelmäßig BJ - kurzer Steckbrief BS in Fleisch und Blut Counten - HI/LOW ...mit der Geschw. haperts noch. seit kürzerem auch Turniere (hier liegt das "wahre" Geld) Diverse Literatur, Empfehle ausdrücklich das Buch von Michael Rüsenberg. Es steht mathematisch auf festen Beinen - in so manch anderen Büchern wird da ein bißchen geflunkert bin nicht mehr ganz Anfänger, aber halt auch kein Experte (falls sowas je möglich sein sollte) So nun zu meinem eigentlichen Thema: MISCHMASCHINEN manche werden sagen oje - nicht schon wieder Einer der es nicht kapieren will - Counten geht doch gar nicht. Von der Aerodynamik her können Hummeln auch nicht fliegen, aber sie tun es trotzdem. [ich weiß off Topic] Ich es geht was - weiß aber nicht ob es ausreichen könnte den Erwartungswert leicht postiv werden zu lassen hier meine Überlegungen: [PS:spiele vornehmlich in den Casinos Austria] statistisch gesehen werden an einem voll besetzten BJ-Tisch (7 Spieler+Bank) pro Runde 21,5 Karten ausgespielt [zitiert nach Rüsenberg] der Croupier gibt aber diese Karten nicht sofort in die MM zurück sondern legt sie auf der Seite ab. Er gibt dann die Karten erst nach ca. 2-4 Runden zurück in die MM [denke die Croupier agieren hier nach Gutdünken und nicht nach einer festen Regel] d.h. als Counter bekommen wir ca. 3 mal 21,5 = 64,5 Karten zu sehen bevor diese zurück in die MM wandern. Ist nicht berauschend - ich weiß ! d.h. zu diesen Zeitpunkt sind noch ~ 5 Decks im Spiel [genau genommen etwas weniger]. Ich hab zuhause bei ein paar Trockenübungen [6 Decks] immer wieder die ersten 64 Karten gecountet. Ich weiß je mehr Karten ausgespielt werden desto besser entwickelt sich Count - meist[erfahrung] treten die großen Schwankungen in der Normalverteilung der Karten of erst in der Mitte oder gegen Ende eines Schlittens auf. Jetzt ist es aber so, daß bei den Trockenübungen mir durchaus Situationen mit Running Counts von z.b. 14 untergekommen sind. --> ergibt z.B. True Count von 2,8 [14/5]. Im Casino spiele ich immer den "Dummen" - hab mal ein paar Croupiers in ein Gespräch verwickelt und so scherzhalber gefragt wie den diese Mischroboter so funktionieren. [PS es sind Typ Shuffle Master - denke die sind sehr verbeitet] er meinte dann, daß es vorne bei der Ausgabe einen Bereich gibt ca. 40 Karten wo während des Mischvorgangs keine Karten hineingemischt werden. Da wurde ich hellhörig ! d.h. auf obiges Beispiel bezogen - bei einem True Count von 2,8 wären jetzt nach etwa 2 Spiele möglich bevor gemischte Karten herauskommen. OLA ! Ich werde mich mal in nächster Zeit mehr damit beschäftigen wie häufig solche hohen Counts am Anfang auftreten können [denke ist sehr selten hab aber keine Zahlen dafür] - die Frage ist: genügt das [von der Haufigkeit her] um den Erwartungswert bei MM knapp über die Nulllinie zu drücken. verprügelt mich, steinigt mich, disskutiert mit mir - bin für alles bereit. Liebe Grüße NO_JUSTICE